1910 KREISSÄGE Panama Natur
- 100% Panama-Stroh
- Flechtgrad: Cuenca #4
- Nur echt mit rut un wiess Kante am Futterband
- Futterband: 66% Baumwolle, 34% Polyamid
- Krempenbreite: 5,5 cm, Kopfhöhe 9 cm
- Tragesaison: Frühjahr, Sommer
Unser 1910 KREISSÄGE Panama Natur besticht durch seine klare, präzise Linienführung. Die gleichmäßig verlaufende Krempe und die reduzierte Form verleihen diesem Hut eine besondere, fast grafische Ausstrahlung. Das naturbelassene Panama Stroh wird durch eine schwarze Garnitur kontrastreich gefasst und unterstreicht die markante Silhouette.
Leicht und handgeflochten bietet der Hut angenehme Luftigkeit und ist ein stilvoller Begleiter an warmen Tagen. Seine ungewöhnliche Form hebt sich bewusst von klassischen Hutbildern ab und setzt ein eigenständiges Zeichen.
Ein Hut für Kenner, reduziert, präzise und mit Charakter.
Hut Form ...
Die Kreissäge ist eine sommerliche Hutform mit unverwechselbarem Charakter. Ursprünglich als Florentiner bekannt, wurde sie aufgrund ihrer kreisrunden Form und der markant gezackten Krempe im Volksmund zur „Kreissäge“.
Ihre Wurzeln liegen in der klassischen Sommermode vergangener Zeiten. Besonders zum Sonntagsausgang gehörte sie zum gepflegten Erscheinungsbild des Gentlemans. Auch Gondoliere und Menschen am Wasser trugen diese leichte, luftige Kopfbedeckung, funktional und stilvoll zugleich.
Die klare, flache Form wirkt grafisch und präzise, während die gezackte Krempe dem Hut eine lebendige, fast spielerische Note verleiht. Eine seltene Silhouette, die bis heute auffällt und ihren ganz eigenen Platz in der Hutkultur einnimmt.
Ein Sommerhut mit Geschichte, leicht, ungewöhnlich und voller Charakter.
Fakten zu Panama Cuenca #4 ...
Knoten pro 2,54 cm: 8-9
Benötigte Webzeit: 3-5 Tage
Gemeinden in denen der Hut gewebt wird: Azuay
Aus 2x2-Stroh gewebt
100 % Toquilla-Stroh von der Küste Ecuadors
Eigenschaften: langlebig, flexibel, rustikal
Der Panama Hut als Sonnenschutz ...
Der Panama-Hut vereint nicht nur ästhetische Schönheit, sondern bietet auch einen effektiven Sonnenschutz. Die feinen Fasern wirken als natürliche Barriere gegen schädliche UV-Strahlen, während die besondere Webtechnik eine angenehme Luftzirkulation ermöglicht. Dermatologen und Augenärzte empfehlen das Tragen breitkrempiger Hüte als Teil eines umfassenden Schutzsystems zur Vorbeugung von Hautkrebs und Augenschäden.
Herstellung & Feinheitsgrad ...
D er Feinheitsgrad der Flechtung bestimmt die Qualität, das Muster und die Materialeigenschaften eines Panama-Huts. Es gibt verschiedene Qualitäten, die sich durch ihre Webmuster und Struktur unterscheiden. Handgewebte Hüte erfordern viel Zeit und Geschick, um kunstvolle Muster zu schaffen.
Hier eine Übersicht unserer Qualitäten:
Brisa: Fein geflochten mit einem „Diamantmuster“.
Cuenca: Fein geflochten mit einem dezenten Fischgrät-Muster.
Emelec: Eine Mischung aus „Brisa“ und „Cuenca“, mit zwei Linien „Brisa“, gefolgt von zwei Linien „Cuenca“.
Torcido: Hergestellt mit gedrehten Fasern, wodurch der Hut eine löchrigere Struktur erhält.
Jeder Feinheitsgrad ist einzigartig und spiegelt die Kunstfertigkeit der Weber wider.
Der Panama Hut Handwerkskunst und Geschichte ...
Die Panama Hut Stumpe wird noch heute in Ecuador und teilweise in Mexiko in reiner Handarbeit gefertigt. Unabhängige Weber bauen das Toquilla-Stroh selbst an, verarbeiten es und weben es zu Stumpen bzw. Hüten. Der aufwendige Flechtprozess dauert mehrere Tage und variiert je nach Muster und Feinheit.
UNESCO-Kulturerbe und Tradition
Seit 2012 ist das Flechten von Toquilla-Stroh als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Diese Kunst hat eine lange Tradition, die bis zu den indigenen Völkern zurückreicht und über Generationen weitergegeben wird.
Die Geschichte des Panama-Huts
Die Ursprünge des Panama-Huts reichen bis zur Valdivianer-Kultur (3500 v. Chr. bis 500 v. Chr.) zurück, als sie noch „Tocas“ genannt wurden. Dank der Förderung durch König Carlos IV und Königin Maria Luisa wurde das Handwerk weiter perfektioniert.
Namensgebung und weltweite Bekanntheit
Obwohl der Panama-Hut aus Ecuador stammt, erhielt er seinen Namen durch historische Ereignisse. Im 19. Jahrhundert wurden Hüte, die über Panama nach Nordamerika gelangten, dort mit einem Panama-Zollstempel versehen. Als US-Präsident Theodore Roosevelt 1906 bei seinem Besuch des Panamakanals einen Panama-Hut trug, erlangte der Hut weltweite Berühmtheit.





