1960 PILLBOX Toyo Vanille
- 100% Toyo Stroh
- Futterband: 66% Baumwolle, 34% Polyamid
- Tragesaison: Frühjahr und Sommer
- Einheitsgröße 57 - 59 cm
Unsere 1960 PILLBOX aus Toyo Stroh ist keine Kopfbedeckung für jedermann, sondern eine bewusste Entscheidung. Sie verzichtet auf Krempe und klassische Funktion und gewinnt gerade dadurch an Ausdruck.
Schlicht in der Form, doch prägnant in der Wirkung, ein sommerliches Statement für Stil und Individualität.
1960 PILLBOX – Ikone aus Filz ...
Berühmt wurde die Pillbox durch Jackie Kennedy, die sie zu ihrem Markenzeichen machte. Auch Audrey Hepburn und Brigitte Bardot trugen diesen Hutklassiker und verliehen ihm internationale Strahlkraft.
Anekdote: Jackie Kennedys weiße Pillbox bei der Amtseinführung 1961 wurde vom Wind leicht verbeult. Sie trug ihn dennoch weiter – und gerade diese kleine Unvollkommenheit machte den Hut unvergesslich.
Echtstroh vs. Toyo-Stroh bei Diefenthal1905 ...
Naturstroh ist ein Podukt aus der Natur mit lebendiger Struktur, individueller Farbigkeit und hoher Atmungsaktivität. Jeder Hut ist ein Unikat mit handwerklichem Charakter.
Auch unser Toyo-Stroh folgt diesem Anspruch: Anders als industriell gefertigtes Toyo wird es handgeflochten und zeigt vielfältige Flechtarten. Die verwendeten Zellulosestreifen sind gedreht und wirken dadurch wie ein natürlicher Strohhalm.
Im Unterschied dazu sind herkömmliche Toyo-Streifen meist flach gepresst und wirken gleichmäßiger, aber weniger lebendig.
Damenhüte von 1920 bis 1970 – Eleganz im Wandel der Zeit ...
Kaum ein Accessoire hat die Modewelt so geprägt wie der Damenhut. Zwischen 1920 und 1970 spiegelten seine Formen nicht nur den Stil der jeweiligen Epoche wider, sondern auch den gesellschaftlichen Wandel.
In den Goldenen Zwanzigern war die Glocke das Sinnbild moderner Weiblichkeit. Tief ins Gesicht gezogen, betonte sie die neuen, selbstbewussten Silhouetten der Damen jener Zeit. Die 1930er Jahre brachten elegantere, asymmetrische Formen hervor, oft verziert mit Federn und Schleiern, während die 1940er Jahre mit kompakten, schlichten Hüten auf den Stil der Kriegszeit reagierten.
Mit den 1950er Jahren kehrte die Opulenz zurück. Breite Krempen, elegante Pillbox-Hüte und üppige Verzierungen bestimmten das Bild – ein Ausdruck von Eleganz und Weiblichkeit. In den 1960ern erlebten minimalistische Schnitte ihren Höhepunkt: Der schlichte Bucket Hat oder der ikonische Pillbox-Hut à la Jackie Kennedy standen für einen modernen, klaren Look.
Die 1970er Jahre schließlich brachten den großkrempigen Schlapphut in den Vordergrund – ein Sinnbild für Freiheit und Lässigkeit. Ob in der mondänen Stadt oder am Strand, dieser Hut unterstrich die neue Unabhängigkeit der Frau und ihren unbeschwerten Stil.
Jede Dekade hinterließ ihre Spuren, doch eines blieb immer gleich: Der Damenhut war mehr als nur ein Modeaccessoire – er war Ausdruck von Persönlichkeit, Eleganz und Zeitgeist.




