1968 CAPELINE Shadow Line
- 100% Haarfilz
- Futterband: 66% Baumwolle, 34% Polyamid
- Tragesaison: Herbst, Winter und Frühjahr
- Einheitsgröße, M 57-58 cm
Unsere 1968 Capeline Shadow Line wird von Diefenthal1905 aus 100% Haarfilz gefertigt. In das marinefarbene Rohmaterial sind feine Rillen geprägt, die sich strahlenförmig über den Hut ziehen und je nach Lichteinfall ein lebendiges Spiel aus Linien und Schatten erzeugen.
Eine zusätzliche Garnitur wäre hier zu viel. Allein der mit Ripsband eingefasste Hutrand setzt einen klaren, handwerklich präzisen Abschluss. Die großzügige Capeline-Form bietet dem außergewöhnlichen Filz die passende Bühne. Ein ausdrucksstarker Damenhut, bei dem Material, Struktur und Silhouette für sich sprechen.
Die Hutform Capeline ...
Die Capeline ist ein klassischer Damenhut mit großzügiger, weich fallender Krempe. Sie rahmt das Gesicht, spendet Schutz vor Sonne und Wetter und verleiht der Trägerin eine elegante Silhouette. Historische Vorläufer reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Ende der 1960er-Jahre erlebte die Form eine neue Blüte: Hüte wurden größer, freier und weniger streng gearbeitet. Die Capeline wurde zum Ausdruck von Individualität und moderner Weiblichkeit. Ein ausdrucksstarker Hut, der Bewegung, Eleganz und modische Freiheit verbindet.
Fakten zur Wollfilz Qualität ....
FEPSA-Filze – Tradition trifft Eleganz
Die Filze von FEPSA aus São João da Madeira, Portugal, stehen seit 1969 für höchste Handwerkskunst und Innovation. Besonders hervorzuheben sind die Stumpen aus reinem Haarfilz, die die natürliche Wärme und Struktur bewahren.
Ein edles Rohmaterial, das Tradition, Nachhaltigkeit und zeitlose Eleganz vereint und jeden Hut zu einem besonderen Unikat macht.
Die Capeline: große Krempe, große Wirkung ...
Die Capeline ist ein klassischer Damenhut mit einer großzügigen, meist weich fallenden Krempe. Anders als eine Cloche, die den Kopf eng umschließt, lebt die Capeline von Weite, Bewegung und der Inszenierung des Gesichts. Ihre Krempe schützt vor Sonne und Wetter, ist zugleich aber immer ein modisches Gestaltungselement.
Der Begriff stammt aus dem Französischen. Historische Vorläufer finden sich bereits im 18. Jahrhundert, als weit ausladende Hüte zur aristokratischen Damenmode gehörten. Ende des 19. Jahrhunderts gewann die Form als eleganter Sonnen- und Strandhut neue Bedeutung. Mit der wachsenden Begeisterung für Seebäder wurden breite Krempen auch ganz praktisch zum Schutz vor der Sonne getragen. Ein erhaltenes Modell des französischen Hutmuseums wird auf das späte 19. bis frühe 20. Jahrhundert datiert.
In den folgenden Jahrzehnten kehrte die Capeline immer wieder zurück. Sie erschien aus Stroh, Filz, Sisal oder Stoff, mal streng geformt, mal weich und beweglich. Besonders gegen Ende der 1960er-Jahre wurden Damenhüte wieder größer und weniger konstruiert. Breite, weich fallende Krempen rahmten das Gesicht und passten zum neuen, freieren Modebild.

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